Meine Tochter
Oklahoma ist -wenn ich recht informiert bin- der ärmste US-Staat. Das Land im
Sonntag, 30. Oktober 2011
Freitag, 28. Oktober 2011
Augenblicke in Amerika
Das Motorrad
Die amerikanischen "Fress-Ketten" mögen wir nicht und meiden sie - bis auf die Starbuck-Cafés. Wir haben dort
Die amerikanischen "Fress-Ketten" mögen wir nicht und meiden sie - bis auf die Starbuck-Cafés. Wir haben dort
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Dienstag, 25. Oktober 2011
Coming Out eines Spätzünders
Was macht man, wenn das Berufsleben zu Ende ist?
( Ja - ich weiß doch - davon träumen die meisten von euch und für diesen einen Zeitpunkt habt ihr tausend Pläne.)
Bei mir war es ein wenig anders. Ich hatte durchaus auch Spaß in meinem Beruf und wenig Zeit zum Pläne schmieden. Als dann das Berufsleben (irgendwie ziemlich plötzlich) zu Ende war, fiel mir mein alter Lehrer wieder ein. "Wenn du nicht immer anderes im Sinne hättest, könnte was aus dir werden." hatte er gesagt. Nun viel ist nicht aus mir geworden, aber "das Andere" reizt mich auch heute noch. Der Zufall half. Ich lernte junge Leute kennen, die mich faszinierten und glatt behaupteten, so einer wie ich könne das auch. Also tat ich es. Nun ist das Haus verkauft, Kinder und Enkelkinder haben sich in alle Welt zerstreut und wir sind ins Hotel gezogen.
Es heißt 1000 Sterne Hotel und sieht so aus:
TOYOTA Landcruiser HZJ 105
Zwei Quadratmeter teile ich mit einer Frau, von der in diesem Blog schon ab und zu die Rede war: Die Kanadierin
Da ich zunächst ein paar DM und auch ein paar Euro verdienen musste, habe ich spät mit dieser Art des Reisens angefangen. Zugegeben, andere Leute, die auch so unter-wegs sind, sehen (meist) (einiges) jünger aus als ich. ;-) Und nachts irgendwo in der Pampa weckt mich manchmal das kleinste Geräusch. ( Die Müllabfuhr zu Hause hingegen hat mich immer ruhig schlafen lassen. ) Oder der korrupte Polizist. Oder die Sorge um den nächsten sicheren Übernachtungsplatz.
Es gibt noch mehr Gründe, es nicht zu tun. Aber wir tun es trotzdem:
Wir realisieren unseren Traum.
Weise Sprüche zum Reisen gibt es viele. Uns gefällt dieser hier aus Indien am besten:
"Das Leben ist eine Brücke.
Geh über sie hinweg,
aber baue kein Haus darauf."
Wegen Krankheit mussten wir dann zwei Jahre zu Hause bleiben. Da habe ich mit "dem Dichten" angefangen. Und ihr habt mich ermuntert. Das war schön. Inzwischen bin ich wieder unterwegs. Deshalb wird es in diesem Blog weniger Gedichte geben, aber mehr kleine Reisenotizen. Demnächst geht es damit los, zunächst unter der Rubrik
Augenblicke in Amerika.
So, und jetzt hoffe ich schwer, dass ihr keine treulosen Gesellen seid, sondern auch in Zukunft ab und zu hier herein schaut.
Warm greetings
from
San Diego, California
Jorge D.R.
( Ja - ich weiß doch - davon träumen die meisten von euch und für diesen einen Zeitpunkt habt ihr tausend Pläne.)
Bei mir war es ein wenig anders. Ich hatte durchaus auch Spaß in meinem Beruf und wenig Zeit zum Pläne schmieden. Als dann das Berufsleben (irgendwie ziemlich plötzlich) zu Ende war, fiel mir mein alter Lehrer wieder ein. "Wenn du nicht immer anderes im Sinne hättest, könnte was aus dir werden." hatte er gesagt. Nun viel ist nicht aus mir geworden, aber "das Andere" reizt mich auch heute noch. Der Zufall half. Ich lernte junge Leute kennen, die mich faszinierten und glatt behaupteten, so einer wie ich könne das auch. Also tat ich es. Nun ist das Haus verkauft, Kinder und Enkelkinder haben sich in alle Welt zerstreut und wir sind ins Hotel gezogen.
Es heißt 1000 Sterne Hotel und sieht so aus:
TOYOTA Landcruiser HZJ 105
Zwei Quadratmeter teile ich mit einer Frau, von der in diesem Blog schon ab und zu die Rede war: Die Kanadierin
Da ich zunächst ein paar DM und auch ein paar Euro verdienen musste, habe ich spät mit dieser Art des Reisens angefangen. Zugegeben, andere Leute, die auch so unter-wegs sind, sehen (meist) (einiges) jünger aus als ich. ;-) Und nachts irgendwo in der Pampa weckt mich manchmal das kleinste Geräusch. ( Die Müllabfuhr zu Hause hingegen hat mich immer ruhig schlafen lassen. ) Oder der korrupte Polizist. Oder die Sorge um den nächsten sicheren Übernachtungsplatz.
Es gibt noch mehr Gründe, es nicht zu tun. Aber wir tun es trotzdem:
Wir realisieren unseren Traum.
Weise Sprüche zum Reisen gibt es viele. Uns gefällt dieser hier aus Indien am besten:
"Das Leben ist eine Brücke.
Geh über sie hinweg,
aber baue kein Haus darauf."
Wegen Krankheit mussten wir dann zwei Jahre zu Hause bleiben. Da habe ich mit "dem Dichten" angefangen. Und ihr habt mich ermuntert. Das war schön. Inzwischen bin ich wieder unterwegs. Deshalb wird es in diesem Blog weniger Gedichte geben, aber mehr kleine Reisenotizen. Demnächst geht es damit los, zunächst unter der Rubrik
Augenblicke in Amerika.
So, und jetzt hoffe ich schwer, dass ihr keine treulosen Gesellen seid, sondern auch in Zukunft ab und zu hier herein schaut.
Warm greetings
from
San Diego, California
Jorge D.R.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Ode an die Poesie
Du bist wie das Säuseln
von Blättern im Wind.
Mit ein paar Worten
erzählst du ein Leben.
Ich staune über meine
Leidenschaft für dich.
Manchmal bedaure ich,
dich gefunden zu haben.
Du bist das Traumtuch über
den Rissen der Erinnerung.
Mit deinem warmen Schatten
machst du die Zeit langsam.
Ich werde verlegen durch
dein Lächeln ohne Unwege.
Manchmal frage ich mich,
ob ich nicht zu alt bin für dich.
Du bringst Schönheit
in Tage ohne Worte.
Über feste Formen streust du
das Salz der Traurigkeit.
Ich bin so unsicher,
warum du gekommen bist.
Manchmal werde ich wütend,
weil du nicht gehst.
Du bist eine späte Liebe in
meiner technischen Welt.
Zahlen und Linien verwirrst du
durch Wärme und Humor.
Ich frage mich,
wieviel Glück ist versteckt
hinterm Regenbogen in der
anderen Hälfte des Himmels.
Jorge D.R.
von Blättern im Wind.
Mit ein paar Worten
erzählst du ein Leben.
Ich staune über meine
Leidenschaft für dich.
Manchmal bedaure ich,
dich gefunden zu haben.
Du bist das Traumtuch über
den Rissen der Erinnerung.
Mit deinem warmen Schatten
machst du die Zeit langsam.
Ich werde verlegen durch
dein Lächeln ohne Unwege.
Manchmal frage ich mich,
ob ich nicht zu alt bin für dich.
Du bringst Schönheit
in Tage ohne Worte.
Über feste Formen streust du
das Salz der Traurigkeit.
Ich bin so unsicher,
warum du gekommen bist.
Manchmal werde ich wütend,
weil du nicht gehst.
Du bist eine späte Liebe in
meiner technischen Welt.
Zahlen und Linien verwirrst du
durch Wärme und Humor.
Ich frage mich,
wieviel Glück ist versteckt
hinterm Regenbogen in der
anderen Hälfte des Himmels.
Jorge D.R.
Mittwoch, 28. September 2011
Eine Ahnung von Herbst
Das Feuer erloschen
Abendkühle fällt
Wieder geht ein Sommer
Die Fenster geschlossen
Gedanken an damals
Eine Ahnung von Herbst
Das Traumtuch geflickt
Einsamkeit verpacken
Nur noch Worte im Wind
Das Suchen eingestellt
Ruhe bewahren
Die Liebe unter dem Eis
Das Warten geübt
Hoffen lernen
Wirst du zurück kommen?
Jorge D.R.
Inspiriert durch Claire.delalune.
Abendkühle fällt
Wieder geht ein Sommer
Die Fenster geschlossen
Gedanken an damals
Eine Ahnung von Herbst
Das Traumtuch geflickt
Einsamkeit verpacken
Nur noch Worte im Wind
Das Suchen eingestellt
Ruhe bewahren
Die Liebe unter dem Eis
Das Warten geübt
Hoffen lernen
Wirst du zurück kommen?
Jorge D.R.
Inspiriert durch Claire.delalune.
Freitag, 23. September 2011
Donnerstag, 8. September 2011
Altersweisheit
Auf dem schmalen Grat
zwischen können wollen
und wollen können
konnte ich genug wandeln,
ohne es zu wollen.
Denn das Könnenkönnen
hatte sich nicht einstellen wollen.
Und das Könnenwollen
hatte sich nicht abstellen können.
Weil sich heute Nichtkönnen
und Nichtwollen vertragen,
muß ich nicht mehr
können wollen
und auch nicht
wollen können.
Alles darf sein
wie es ist.
Jorge D.R.
Inspiriert durch einen Beitrag bei Quersatzein.
zwischen können wollen
und wollen können
konnte ich genug wandeln,
ohne es zu wollen.
Denn das Könnenkönnen
hatte sich nicht einstellen wollen.
Und das Könnenwollen
hatte sich nicht abstellen können.
Weil sich heute Nichtkönnen
und Nichtwollen vertragen,
muß ich nicht mehr
können wollen
und auch nicht
wollen können.
Alles darf sein
wie es ist.
Jorge D.R.
Inspiriert durch einen Beitrag bei Quersatzein.
Freitag, 2. September 2011
Erläuterung
Wenn Lyrik gut ist, spricht sie für sich und muss nicht groß interpretiert werden. Zu dem Gedicht "die hilfe" möchte ich
Donnerstag, 1. September 2011
die hilfe
( London, August 2011 )
er lag allein in der ecke
vom schmerz gekrümmt
seine mütze neben ihm
es war heiß in der stadt
die sirene hörte nicht auf
gas kroch unter die autos
sie waren so alt wie er
sie kamen zu dritt und
halfen ihm auf die beine
einer nahm ihm das handy
der andere schlug ihn
der dritte hielt die kamera
Jorge D.R.
er lag allein in der ecke
vom schmerz gekrümmt
seine mütze neben ihm
es war heiß in der stadt
die sirene hörte nicht auf
gas kroch unter die autos
sie waren so alt wie er
sie kamen zu dritt und
halfen ihm auf die beine
einer nahm ihm das handy
der andere schlug ihn
der dritte hielt die kamera
Jorge D.R.
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