Dienstag, 1. Juni 2010

Die Begegnung

milonga

Bei den meisten finden sich
die Worte nicht einfach so.
Und wenn doch, dann sind es
manchmal nur leere Worte.

Ich zum Beispiel suche oft
vergeblich ein schönes Wort
oder ringe um den richtigen Satz.
Und fällt mir dann etwas ein,
ist das Herz empört,
oder der Kopf peinlich berührt,
je nach Sachlage.

Und wenn ich mich selbst
für einen Schwafler halte,
schaue ich bei  milonga  nach
und lasse mich inspirieren.
Meist geht es mir dann besser.

Jorge D.R.

( Unter dem obigen Titel werde ich euch auch in Zukunft in loser Folge ein wenig von Menschen erzählen, auf die ich in der Literatur, der Musik, der Malerei, der Fotografie, beim Reisen, in den Weiten des Netzes oder im wirklichen Leben gestoßen bin. )

3 Kommentare:

  1. O, DIESE VERDAMMTEN WORTE - SIE MACHEN MIT DIR, WAS SIE WOLLEN. WIE ICH DAS KENNE. DU LÄSST SIE KOMMEN - DU BIST NICHT EINVERSTANDEN. DU HOLST SIE HERAUS - UND SIE STIMMEN NICHT ÜBEREIN MIT DEM, WAS DU SAGEN WOLLTET. UND WIE OFT BIST DU - BIN ICH - ERSTAUNT, WAS SICH DA ALLES SO ZUSAMMENREIMT.
    ROSADORA

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  2. Es muß sich nicht reimen, liebe rosadora, es muss nur passen ... Was auch immer das heißen mag. ☺

    Lieber Jorge, Du meinst, Du mußt selbst sehr nachdenken, über das, was Du dagen willst, oder sogar schon gesagt hast, ob es richtig ist, ob es stimmig ist, ob es nur Geschafel sein könnte, oder ob Du einen Sinn dahinter gesetzt hast.
    Manchmal sagen einem die anderen Menschen dann das, was man eigentlich ausdrücken wollte. Das ist fast das Beste. Dahinter kann man sich wieder verstecken.

    Liebe grüße von Bruni

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  3. Lieber Jorge....


    Gedichte….. sind Worte
    die wie Sterntaler
    vom Himmel der Gefühle
    mitten in unsere Herzen fallen

    (by sterntalerchen)

    denke nicht so viel drüber nach
    lass die Worte einfach aus deinem Herzen purzeln

    Grüßle in die neue Woche
    und eine Hand voll Sternenstaub
    schickt dir
    Sterntalerchen

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