Donnerstag, 29. April 2010

Die Begegnung

Margot Kässmann

Selbst wenn unsere Wunden, unsere Verletzungen, unsere Brüche im Leben heilen, bleiben sie Teil unserer Geschichte. Sie können vernarben, aber nicht aus unserem Gedächtnis getilgt werden. Es gibt kein Leben ohne Brüche, ohne Narben.

( Unter dem obigen Titel werde ich euch auch in Zukunft in loser Folge ein wenig von Menschen erzählen, auf die ich in der Literatur, der Musik, der Malerei, der Fotografie, beim Reisen, in den Weiten des Netzes oder im wirklichen Leben gestoßen bin. )

Kommentare:

  1. Wir schätzen sie wohl beide, lieber Jorge, stimmen ihr so ganz zu und hoffen darauf, ihre Stimme auch wieder zu hören. Möge sie sie bald wieder erheben.

    Herzlichst, E. aus Berlin

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  2. Da ich mit der Kirche nichts zu tun habe, kenne ich die Dame nur aus den Schlagzeilen im Internet, lieber Jorge D.R..
    Aber sie hat sicher Wahres gesagt!

    Wichtig ist nur, dass es Narben werden und nicht ewig suppende Wunden oder schief verwachsene Brüche.

    Undenkbar ein Leben ohne Verletzung, doch manches mit unnötig vielen..

    ..grüßt Monika

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  3. Natürlich gehören die Verletzungen zu unserem Leben und prägen uns in irgend einer Weise. Offene Wunden sehen oft schon verheilt aus und wir beachten sie deshalb nicht mehr. Wir kümmern uns nicht mehr um sie. Die Narbe zeigt dann, daß doch mehr dahinter steckte, als nur ein kleiner "Kratzer". Die Seele bekommt sehr viel ab und sie braucht schon ein starkes Gemüt, um mit allem einigermaßen gut fertig zu werden. Eine komische Vorstellung, Seele mit Gemüt! Velleicht macht diese Formulierung aber deutlich, was ich meine.
    Feinfühlig sollten wir auch mit den eigenen Wunden und auch den Brüche umgehen, nicht nur mit denen von Anderen.
    Gruß von Bruni

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  4. Sicherlich ist ihr Weggang in die USA auch für sie ein Neubeginn, der die Wunden des alten Lebens schneller verheilen lässt.

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